Malediven-Hilfe e.V.
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ABLAUF DER SPENDENAKTION:

... Azleena Ibrahim und Abdul Muhusin Ibrahim, die beide selbst von den Malediven stammen und heute Mitglieder des Vereinsvorstands sind, engagierten sich nach der Tsunamikatastrophe sofort und initiierten in den eigenen Wohnungsräumlichkeiten und der Tiefgarage eine Sammelstelle für Spendenwillige. Die Anteilnahme der Bevölkerung war überwältigend: Nachbarn stellten weitere Garagenplätze zur Verfügung und ansässige Logistikunternehmen leisteten unbürokratische Hilfe, indem sie Transportmöglichkeiten und Lagerräume offerierten, um die immer größer werdende Masse an Hilfsgütern aufnehmen zu können.

Die Zusammensetzung der Spender war vielfältig: Privatleute, die zum Teil Großeinkäufe tätigten, Apotheker, Lieferanten von medizinischen Artikeln, Krankenhäuser, Einzelhändler, sowie benötigte Hilfskräfte für das Sichten, Sortieren und Verpacken der Güter. Nicht zuletzt sei die intensive Unterstützung durch die lokalen Medien erwähnt. Besonderer Dank gilt den oben erwähnten Unternehmen, die die Güterströme nach Dringlichkeit und Eigenschaft vorsortierten, um sie nach Maßgabe dem Transport in die Malediven zuzuführen.

Sämtliche Hilfsgüter wurden auf die am Ärgsten betroffenen Inseln gebracht, teilweise mit persönlicher Begleitung von Azleena und Abdul Muhusin Ibrahim und dem Schatzmeister des Vereins, Christian Burgdorf. Diese Feinverteilung vor Ort - ab Eingangs(flug)hafen Malè zu den Inseln - war das entscheidende Problem und wurde letztlich durch das persönliche Engagement von Azleena Ibrahim, mit entsprechendem Wissen um die organisatorischen Probleme vor Ort sowie der Hartnäckigkeit in ihren Verhandlungen mit den verantwortlichen Behörden, gelöst.

1. Luftfrachtsendung aus Köln: ca. 5430 kg medizinische Erstversorgungsgüter, Lebensmittel und Trinkwasser (13.Januar 2005)

2. Seefrachtverladung ab Köln: ca. 100 cbm mit 19449 kg Hilfsgütern in zwei 40'-Containern via Hamburg (8.Februar 2005)

3. Seefrachtverladung ab Euskirchen/Köln: ca. 100 cbm mit 24610 kg Hilfsgütern in zwei 40'-Containern via Hamburg (März 2005)

Von vielen Inseln gab es ein offizielles Feedback bzw. Danksagungen (hier z.B. von der Insel Vilufushi, Thaa-Atoll), so dass sicher gestellt war, dass die Hilfsgüter ihren Bestimmungsort erreicht haben und somit von einer gelungenen Spendenaktion die Rede sein kann.

Inzwischen steht die Hilfe hinsichtlich der Materiallieferungen nicht mehr im Vordergrund. Die Transportwege sind, soweit dies auf einem Inselstaat mit ca. 1200 bewohnten Inseln überhaupt möglich ist, wieder hergestellt. Die zum Leben notwendigen Artikel sind in der umliegenden Region zu beziehen. Allerdings besteht nach wie vor ein Defizit in der medizinischen Versorgung sowie bei den schulischen Bildungseinrichtungen. Dort sieht der Verein seine derzeitigen und zukünftigen Hilfspotentiale ....

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Hilfsgüter noch in Köln ...
... packen
Thaa-Atoll nach der Flut